Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
22.04.2016 | Polizeipräsidium Mittelhessen

2. Europaweiter 24-Stunden-Blitzmarathon 2016

Fazit in Mittelhessen

2. europaweiter 24-Stunden-Blitz-Marathon 2016 - Kontrollstelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen an der Tank & Rast Reinhardshain Süd, BAB 5:  Leiterin der 
Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste, Polizeioberrätin Gaby Häuser (mi.) und Polizeipräsidenten Manfred Schweizer (re.)
In der Zeit

     

von Donnerstag, 21. April 2016, ab 06.00 Uhr

bis Freitag, 22. April 2016, 06.00 Uhr

fand der

zweite europaweite 24-Stunden-Blitz-Marathon


statt.

Logo des Polizeipräsidiums Mittelhessen

 

Nachdem der zweite europaweite Blitzmarathon heute Morgen um 06.00 Uhr endete, zieht die mittelhessische Polizei eine positive Bilanz.

Die Polizistinnen und Polizisten des Polizeipräsidiums Mittelhessen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen aus den Landkreisen Gießen, Marburg-Biedenkopf sowie dem Landkreis Wetterau und dem Lahn-Dill-Kreis hatten sich an den europaweiten Tempokontrollen beteiligt und in 24 Stunden die Geschwindigkeit von rund 75.000 Fahrzeugen kontrolliert.

Bereits im Vorfeld gab die Polizei alle Blitzstellen in Mittelhessen über die Medien bekannt.

Gaby Häuser  
"Damit wird deutlich, dass es uns an diesem Tag nicht um die Anzahl der Verstöße oder Anzeige ging, sondern dass wir auf die Gefahren zu schnellen Fahrens hinweisen wollten“, erklärt die Leiterin der  Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste (DVS) des Polizeipräsidiums Mittelhessen, Polizeioberrätin Gaby Häuser. „Nach wie vor ist überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit Hauptunfallursache bei Unfällen mit schweren Folgen und entscheidet im Straßenverkehr über Leben und Tod“, so Häuser weiter. „Möglichst viele Autofahrer sollen dies verinnerlichen und sich künftig aus Überzeugung an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten“, appelliert die Polizeioberrätin.

An 74 Messstellen waren die knapp 170 Polizisten und Mitarbeiter der Kommunen im Einsatz. Sie verzeichneten deutlich weniger Geschwindigkeitsverstöße als sonst an den Messstellen. Etwa 75.000 Fahrzeuge durchfuhren während des Blitzmarathons die polizeilichen und kommunalen Kontrollstellen. Trotz Bekanntgabe der Messstellen im Vorfeld, fuhren ca. 3.800 Verkehrsteilnehmer zu schnell. Auf 339 kommen Bußgelder und Punkte zu. 50 Temposündern werden zudem für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten müssen.

  2. europaweiter Blitz-Marathon - Kontrollstelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen an der Tank & Rast Reinhardshain Süd, BAB 5: Leiterin der Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste, Polizeioberrätin Gaby Häuser (mi.) und Polizeipräsident Manfred Schweizer (re.)
Leiterin der DVS, Gaby Häuser (mi.) und Polizeipräsident Manfred Schweizer (re.)
informieren sich an der Kontrollstelle an der Tank & Rast Reinhardshain Süd BAB 5

Landkreis Gießen:

An den 11 Blitzstellen im Landkreis Gießen fuhren 9.877 Fahrzeuge durch die Messtechnik von Polizei und Kommunen. Insgesamt waren 315 Fahrzeuge zu schnell. 298 Fahrzeuglenker müssen mit einem Verwarnungsgeld von maximal xx Euro rechnen. 17  Kraftfahrzeugfahrer waren so schnell, dass auf sie ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zukommen. Von diesen müssen sechs zusätzlich für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten.

In Gießen zogen sie einen VW Kleintransporter aus dem Verkehr. Der war eigentlich nur zum Güterverkehr zugelassen. Die Polizisten staunten nicht schlecht als sich die Türen öffneten und insgesamt 13 Erwachsene und fünf Kinder aus dem Transporter ausstiegen.


Landkreis Marburg-Biedenkopf:

Auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf waren Polizei und Kommunen an 16 Messstellen im Einsatz. Hier registrierten die Verkehrsüberwacher 15.397 Fahrzeuge, die die Technik passierten. Insgesamt waren 467 Fahrzeuge zu schnell. 449 Fahrzeuglenker müssen mit einem Verwarnungsgeld von maximal 30 Euro rechnen. 18 Kraftfahrzeugfahrer waren so schnell, dass auf sie ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zukommen. Die gute Nachricht: keiner der Schnellfahrer muss auf seinen Führerschein verzichten.


Landkreis Wetterau:

An den 23 Blitzstellen im Landkreis Wetterau fuhren 26.863 Fahrzeuge durch die Messtechnik von Polizei und Kommunen. Insgesamt waren 1.041 Fahrzeuge zu schnell. 998 Fahrzeuglenker müssen mit einem Verwarnungsgeld von maximal 30 Euro rechnen. 43 Kraftfahrzeugfahrer waren so schnell, dass auf sie ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zukommen. Auch in diesem Landkreis muss keiner der geblitzten Fahrzeugführer auf seinen Führerschein verzichten.

Mit Humor nahm es ein Fiatfahrer in Bad Vilbel. Nachdem er bereits morgens, gegen 08.00 Uhr mit 15 km/h zu schnell an einer Messstelle erwischt wurde und hierfür 20 Euro bezahlen musste, fuhr er um kurz vor 14.00 Uhr nochmals durch dieselbe Messtechnik. Jetzt hatte er erneut 15 km/h zu viel auf dem Tacho, was ihn weitere 20 Euro Verwarnungsgeld kosteten.


Lahn-Dill-Kreis:

Im Lahn-Dill-Kreis kam die Messtechnik von Polizei und Kommunen an 21 Blitzstellen zum Einsatz. Hier durchfuhren 17.670 Fahrzeuge die Messstellen. Insgesamt waren 820 Fahrzeuge zu schnell. 771 Fahrzeuglenker müssen mit einem Verwarnungsgeld von maximal 30 Euro rechnen. 49 Kraftfahrzeugfahrer waren so schnell, dass auf sie ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zukommen. Von diesen müssen fünf zusätzlich für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten.

Auf der bei Motorradfahrern beliebten B 255 rund um den „Aartalsee“ mussten drei Raser von der Polizei gestoppt werden. Bei erlaubten 100 km/h wurden sie mit 148, 155 und 162 km/h gemessen.


Polizeiautobahnstation Mittelhessen:

Auf den von der  Polizeiautobahnstation Mittelhessen in Butzbach zuu betreuenden Autobahnabschnitten der A5, A45, A480 und A485 betrieben die Polizistinnen und Polizisten drei Blitzstellen. Hier durchfuhren 5.411 Fahrzeuge die Messstellen. Insgesamt waren 1.156 Fahrzeuge zu schnell. 944 Fahrzeuglenker müssen mit einem Verwarnungsgeld von maximal 30 Euro rechnen. 212 Kraftfahrzeugfahrer waren so schnell, dass auf sie ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zukommen. Von diesen müssen 39 zusätzlich für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten.

Auf der A 480 am Reiskirchener Dreieck in Mittelhessen rasten zwei Pkw-Fahrer durch die Messstelle. Bei erlaubten 80 km/h hatten sie ihre Fahrzeuge auf 151 km/h beschleunigt.

 

Weitere Bilder: