Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
26.04.2016

Außergewöhnliche Wohnwagen“einrichtung“

Zunächst erschien nichts außergewöhnlich, als der Mann mit seinem Auto und dem angehängten Wohnwagen vorfuhr. Der Eindruck änderte sich aber schnell, denn der Wohnwagen und seine Einrichtung boten Überraschendes.

Der offensichtliche Campingfreund hatte seinen doppelachsigen Wohnanhänger bereits auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.600 kg auflasten lassen. Das Heck des Anhängers ließ sich zudem durch eine Klappe wie der Kofferraum eines Kombis gänzlich öffnen. Nötig war das Alles wegen des Interieurs, siehe Foto:

Ungewöhnliche Ladung im Wohnwagen: auf einer Schiene ordnungsgemäß gesichertes Motorrad der Marke Harley Davidson

Zum Vorschein kamen nämlich neben der üblichen Einrichtung eines Wohnanhängers die für die „Einfahrt“ notwendigen Rampen und in der Mitte in einer Schiene stehend, eine ordentlich gesicherte, fest verzurrte Harley Davidson.  Das etwa 300 Kilogramm schwere Motorrad war kein Problem hinsichtlich des zulässigen Gesamtgewichts, wohl aber unter Umständen eines für die Achslast. Selbst diese Befürchtung erwies sich sehr zur Freude des Besitzers als unbegründet.

Die Wägung ergab: Achslast ausgereizt, aber nicht überschritten.

Die Kontrolle und insbesondere das Ergebnis freuten den Harley begeisterten Camper, denn nun bestanden keine Zweifel mehr, dass sich sämtliche Mühen und Investitionen gelohnt haben. Er kann nunmehr ohne jede Bedenken seine Touren wie geplant angehen.

Die  Experten des Regionalen Verkehrsdienstes (RVD) Marburg-Biedenkopf hatten nach gewissenhafter Überprüfung an dem Gespann und auch an der „Ladung“ rein gar nichts zu beanstanden.

Plakat zu verkehrssicher-in-mittelhessen

 

Solche Kontrollen gehören auch zu dem mittelhessischen Verkehrspräventionsprogramm 

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Text: Martin Ahlich, Pressesprecher
Foto: Stefan Holewa, RVD Marburg-Biedenkopf