Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
09.01.2015

Spende vom Landkreis Gießen für verkehrssicher-in-mittelhesssen

6750 Euro für die Aktionen „BOB“ und „MAX“

Logo des Landkreises Gießen mit den Anhängern der Aktion BOB und Aktion MAX

Der  Landkreis Gießen unterstützt auch weiterhin das Verkehrspräventionsprogramm  verkehrssicher-in-mittelhessen und die zwei dazu gehörenden Aktionen BOB und MAX.

Landrätin Anita Schneider am BOB-Infostand

 

„Es ist ein wichtiges Signal, sowohl die, Aktion BOB’ als auch die, Aktion MAX‘ aktiv zu unterstützen.“

 

Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 6750 Euro war Landrätin Anita Schneider (Foto links) am letzten Freitag vor Weihnachten auf den Weihnachtsmarkt nach Gießen gekommen.

Am Informationsstand des Präventionsprogramms verkehrssicher-in-mittelhessen überreichte sie ihn an Polizeivizepräsident Peter Kreuter und Polizeidirektor Thorsten Fleischer. Gleichzeitig informierte sie sich über den Fortgang der beiden Aktionen als Bestandteil des Programms und probierte auch am eigenen Leib einmal die Wirkung der Rauschbrille aus (Foto unten).

Landrätin Anita Schneider probierte auch am eigenen Leib einmal die Wirkung der Rauschbrille aus

„Es ist vorbildlich, wie sich die, Aktion BOB auf die Unfallzahlen ausgewirkt hat. Das ist eine echte Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit hier im Landkreis“, sagte Landrätin Anita Schneider.

Nach sieben Jahren hat sich Aktion BOB als dauerhaftes Präventionsprogramm etabliert. Ziel ist es, schwere Verkehrsunfälle vor allem unter dem Einfluss von Alkohol zu verringern, an denen Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren überproportional beteiligt sind. Genau diejenigen spricht die Aktion BOB an.

BOB-SchlüsselanhängerDer „BOB“ ist die Person in einer Gruppe, die beim Weggehen kein Alkohol trinkt und sich und die Freunde sicher nach Hause bringt. Die Verantwortung dafür ist an dem knallgelben BOB-Schlüsselanhänger (Foto) zu erkennen. Die Mitarbeiter der Präventionsaktion verteilten bislang schon 205.000 dieser Anhänger in Mittelhessen.
Wer ihn in den über 2 rote Pfeile 360 teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Mittelhessen (PDF) als Fahrer einer Gruppe zeigt, erhält ein kostenloses alkoholfreies Getränk.

Seit der 2 rote Pfeile Einführung von „Aktion BOB“ im Jahr 2007 sind die Unfälle unter Alkoholeinfluss bei den jungen Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmern bis 24 Jahre um mehr als die Hälfte (-53,5 Prozent) zurückgegangen. „Dieser kleine Anhänger hat eine riesige Wirkung“, sagte Anita Schneider. Diese Wirkung ist auch auf die 643 Informationsstände, Vortragsveranstaltungen oder Präsentationen sowie über 1459 Workshops zurückzuführen, durch die die Polizei in mittlerweile acht Jahren über 39.000 Teilnehmer erreicht hat.

Landrätin Anita Schneider (2 v. l.) überreicht den symbolischen Scheck in Höhe von 6750 Euro für das Präventionsprogramm „verkehrssicher-in-mittelhessen“an Polizeivizepräsident Peter Kreuter (l.) und Polizeidirektor Thorsten Fleischer (Mitte), beobachtet von den drei Mitgliedern des Vereins Ehrenamt Gießen e.V., die am Stand in der Gießener Fußgängerzone für die Aktion MAX Werbung machten
Foto oben: Landrätin Anita Schneider (2 v. l.) überreicht den symbolischen Scheck in Höhe von 6750 Euro für das Präventionsprogramm „verkehrssicher-in-mittelhessen“ an Polizeivizepräsident Peter Kreuter (l.) und Polizeidirektor Thorsten Fleischer (Mitte), beobachtet von den drei Mitgliedern des Vereins Ehrenamt Gießen e.V., die am Stand in der Gießener Fußgängerzone für die Aktion MAX Werbung machten

Polizeivizepräsident Peter Kreuter vor dem BOB-Plakat


„Der Landkreis verwaltet nicht nur den Fonds verkehrssicher-in-mittelhessen, die Polizei findet in der Kreisverwaltung immer Förderer für das Programm“
, sagte Polizeivizepräsident Peter Kreuter (Foto).
„Der Erfolg der Aktion BOB und seit einem Jahr auch der Aktion MAX wäre ohne die herausragende aktive Unterstützung des Landkreises Gießen und einer Reihe weiterer Projektpartner dieser langfristigen Präventionskampagne nicht möglich.“

 

MAX ist eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen und Senioren.

Der Slogan lautet: MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung!

Plakat zur Aktion MAX - Eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren des Polizeipräsidiums Mittelhessen - MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung! Mit der Aktion MAX (Aktionsplakat rechts) soll insbesondere älteren Menschen vermittelt werden, wie maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist. Das Angebot richtet sich an alle, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen – ob in Auto, Bus oder Bahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Die Aktion MAX ist die zweite zielgruppenspezifische Präventionskampagne unter dem Dach von verkehrssicher-in-mittelhessen. Startschuss der Aktion MAX war mit einem großen Verkehrspräventionstag im Rathaus Gießen am 26.05.2013 2 rote Pfeile mehr.

Hierfür arbeiten verschiedene Verwaltungen, Institutionen und Verbände zusammen, werden Sicherheitsberater für Senioren eingebunden und kooperieren niedergelassene Ärzte, Apotheker, Optiker, Akustiker und Fahrschulen. Dadurch werden vorhandene Strukturen genutzt und Ressourcen gebündelt.

Ziel der Aktion MAX ist es:

  • das Bewusstsein stärken, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, und dies Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat.
  • die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr fördern, insbesondere durch das „Beherzigen“ von  Verhaltenshinweisen.
  • die Bereitschaft erhöhen, an verkehrsbezogenen Gesundheitsüberprüfungen teilzunehmen.
  • die Erkenntnis steigern, dass gewonnene Erfahrungen im Straßenverkehr Fortbildungsmaßnahmen über die neuesten Entwicklungen nicht ersetzen können.
  • den „Nutzungsgrad“ von geeigneter Sicherheitsausstattung erhöhen (z.B. Fahrradhelme, Sicherheitsgurt, Fahrassistenzsysteme, reflektierende Kleidung).
  • die Verkehrsunfälle reduzieren, insbesondere solche mit schweren Folgen.

Aktion MAX - KontaktadressenDie Ansprechpartner und Referenten der Institutionen können bei der Geschäftsstelle von verkehrssicher-in-mittelhessen erfragt werden. Diese ist zu erreichen im  Polizeipräsidium Mittelhessen unter Tel. 0641 7006-3810 bzw. per Mail: aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de.

Mehr zur 2 rote Pfeile Aktion MAX

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

und zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de