Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
15.02.2013

Kein Alkohol am Steuer! Wer fährt, trinkt nicht!

Ergebnis der verstärkten Polizeikontrollen zur Fastnachtszeit!

Polizeipräsident Schweizer mit dem BOB-SchlüsselanhängerVielfältige Berichte in den Medien deuten unmissverständlich auf das Herannahen des Höhepunkts der fünften Jahreszeit hin. Die "dollen Tage" stehen unmittelbar bevor und die Polizei wird nicht müde, alle Jahre wieder an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer zu appellieren und aufzufordern, den Wagen nach dem Genuss alkoholischer Getränke stehen zu lassen.

Polizeipräsident Manfred Schweizer (Foto rechts) sagt:

"Es geht nicht darum, den Spaß zu verderben, sondern darum, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern! Statistiken belegen, dass die Zahl der Unfallopfer bei den alkoholisierten oder unter Drogeneinfluss stehenden Fahrzeugführern nahezu doppelt so hoch ist, wie bei den unbeeinflussten Autofahrern."

Alkoholtestgerät mit BOB-Schlüsselanhänger vor PolizeifahrzeugIm Rahmen der Fastnachtskontrollen im letzten Jahr leitete die Polizei Mittelhessen insgesamt 89 Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein und stellte 40 Führerscheine sicher. "Wer feiert sollte sich vorher seiner Verantwortung bewusst sein und für eine sichere Heimfahrt sorgen.

Foto links: Alkoholtestgerät mit BOB-Schlüsselanhänger

 

Jeder Fahrer trägt Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitmenschen", führt Schweizer aus und verweist auf öffentliche Verkehrsmittel, Taxen oder auf einen BOB für eine sichere BOB-Schriftzugund vor allem folgenlose Heimfahrt.

"Wohl dem, der zur Fastnacht auf einen BOB zurückgreifen kann. Der braucht sich bei einer Polizeikontrolle keine Gedanken zu machen.

Der BOB übernimmt die Verantwortung. Er trinkt keinen Alkohol und bringt die anderen sicher nach Hause"

, erinnert Schweizer an die Aktion BOB, ein Präventionsprogramm des Polizeipräsidiums.

Mit dem Ziel eine größtmögliche Verkehrssicherheit zu erreichen, führt das Polizeipräsidium Mittelhessen auch in diesem Jahr wieder verstärkt gezielte Verkehrskontrollen durch.

Das Gießener GFV-Prinzenpaar Prinz Jörg I. und Prinzessin Manuela I. wirbt zusammen mit Polizeihauptkommissar Jörg Pfeiffer für die Aktion BOB gegen Alkohol am Steuer
Foto oben:  Das Gießener GFV-Prinzenpaar Prinz Jörg I. und Prinzessin Manuela I. wirbt zusammen mit Polizeihauptkommissar Jörg Pfeiffer für die Aktion BOB gegen Alkohol am Steuer

Hier ein paar Tipps der Polizei, damit die Fastnacht 2013 in guter Erinnerung bleibt:

  • Alkohol und Autofahren passen einfach nicht zusammen! Wer feiert und trinkt, nutzt zur Heimfahrt öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder einen BOB!
     
  • Achtung! Restalkohol! Der Abbau der Blutalkoholkonzentration dauert grundsätzlich deutlich länger als der Aufbau. Der Körper baut nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde ab! Daran ändern auch keine Wundermittel etwas! Diese Mittel erleichtern lediglich den eigenen Geldbeutel und machen den Verkäufer reich.
      
  • BOB-Schriftzug mit Karnevalsmütze und Polizeikelle0,0 Promille für Fahranfänger während der Probezeit und bis zum 21. Lebensjahr!
       
  • Ab 0,3 Promille drohen bei Beteiligung an einem Unfall oder sonst auffälliger Fahrweise Führerscheinentzug, Geldstrafe und Punkte.
      
  • Betrunkene Radler können ebenfalls den Führerschein verlieren!

Als fahrunfähig gilt ein Radler ab 1,6 Promille. Eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) und Geldbuße sind möglich.

  • Verlust des Versicherungsschutzes droht! Alle Verkehrsteilnehmer sollten bedenken, dass die Fahrzeug-Versicherer im Leistungsfall beim vorherigen Genuss von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr keinen Spaß verstehen und alles genauestens überprüfen.
       
  • Trinken bis zur Promillegrenze funktioniert nie! Es gibt dafür keine passenden Formeln oder Rechenspielchen. Wer fährt, trinkt nicht!

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt, der zeigt ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, kommt sicher und unbeschadet durch die Fastnachtszeit und den berühren auch die anstehenden Verkehrskontrollen nicht.


Ergebnis der verstärkten Polizeikontrollen zur Fastnachtszeit!

Zumindest schwere, auf den Alkohol- und/oder Drogengenuss zurückzuführende Verkehrsunfälle gab es erfreulicherweise in diesem Jahr nicht. Die neun Unfälle zwischen dem 31. Januar und 13. Februar verliefen trotz der berauschten Fahrer alle glimpflich. Gegen 55 der fast 3000 kontrollierten Personen leitete die Polizei entsprechende Verfahren ein. 24 Führerscheine wurden sichergestellt. Zwar waren es im Jahr 2011 noch 89 Verfahren und 40 Führerscheine, jedoch sind auch 55 Verfahren noch zu viel. Die Polizei wird daher zur Faschingszeit 2014  sicherlich wiederum appellieren und verstärkt kontrollieren.

Martin Ahlich, Pressesprecher

Weitergehende Informationen zu BOB 2 rote Pfeile hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de