Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
14.07.2011

Tipps und Infos rund um das Thema Wildwechsel

Reh im Scheinwerferlicht

Verkehrszeichen Wildwechsel auf 200 MeterStets dieselben Geschichten: Ganz plötzlich springt das Rehlein aus dem Wald, eine Wildsau wechselt ins Unterholz, die eben noch stoisch ruhende Katze flitzt in ihr Verderben.

    Kennt jeder.

Und verdrängt die animalischen Treffen möglichst rasch, obwohl Zusammenstöße mit Tieren jenseits der Städte und Autobahnen mit zehn bis 15 Prozent zu den häufigsten Unfallursachen zählen.

In Deutschland sterben dabei jährlich 20 bis 30 Menschen, um die 2500 verletzten sich, über 700 davon schwer, alleine 150 000 Rehe und 17 000 Wildschweine lassen ihr Leben.

Reh in der DämmerungIm Frühjahr zieht es sie allesamt zu frisch treibenden Kräutern und Gräsern auf Wiesen und an Waldränder.

Besondere Aufmerksamkeit verlangen nicht nur die Dämmerstunden (Foto links) , sondern grundsätzlich alle Monate, in denen die Tiere vor lauter Geschlechtstrieb mit dem Straßenverkehr noch achtloser umgehen.

Wildschweine paaren sich bereits im Januar/Februar. Die Brunftzeit der Rehböcke liegt dagegen zwischen Mitte Juli und Mitte August.

Reh im Scheinwerferlicht

 

Foto rechts: Reh im Scheinwerferlicht eines Pkw

Auch Haustiere kommen massenhaft unter die Räder. Innerorts leben vor allem Hunde und Katzen gefährlich, außerhalb zählen Regionen mit Almwirtschaft zu den Risikozonen.

Umgeben ist diese ganze Viecherei von einer heiklen Rechtslage sowie höchst beachtenswerten Versicherungsbestimmungen.

Zwar wird im Artikel der Kradfahrer angesprochen, ist jedoch trotzdem auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer sehr interessant und wurde uns daher dankenswerter Weise von der Motor Presse Stuttgart für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt (zu finden war er im Motorrad Magazin, Ausgabe 12 / 2006 ©).

2 rote Pfeile Der komplette Artikel aus der Motor-Presse PDF-Symbol (480 KB)