Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
18.05.2007

1. Workshop zum Projekt verkehrssicher-in-mittelhessen in Marburg

Am Montag, dem 14. Mai 2007 konnte im Rahmen des Projektes "verkehrssicher-in-mittelhessen" im Gebäude der 2 rote Pfeile Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, Marburg, Raiffeisenstr. 1, der

1. Workshop für junge Fahranfänger

durchgeführt werden.

 

POK Marco Bärtl15 junge Frauen und Männer im Alter von 18- 24 Jahren der Klasse 10 GK 01 der Kaufmännischen Berufsschulen in Marburg, Lepold-Lucas-Str.  20, konnten von Polizeioberkommissar Marco Bärtl (Foto rechts), Mitarbeiter im Projekt "verkehrssicher-in-mittelhessen", begrüßt werden.

Die Zusammenarbeit mit den Kaufmännischen Berufsschulen in Marburg ist bereits eine "Gute Tradition", auch bei vorherigeren Aktionen waren deren Schüler und Lehrer immer mit Begeisterung dabei.

Zusammen mit ihren Lehrkräften wurde von POK Bärtl zunächst das Gesamtprojekt "verkehrssicher-in-mittelhessen" vorgestellt. In diesem Projekt will die Polizei pro-aktiv auf die jungen Leute zugehen und mit ihnen ins Gespräch kommen. "Du darfst-nicht" Vorträge sind out. In den Workshops begegnet man sich auf Augenhöhe. 

Prof. Dr. Siegfried Quandt

 

 

Die Workshops zum Projekt werden medienwissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Quandt von der Uni in Gießen (Foto links).

Erläuterungen von Polizeioberkommissar Bärtl an die Teilnehmer des Workshops


 

 

Gemeinsam wurde in einer Diskussionsrunde die Thematik erarbeitet und auch das eigene Konsumverhalten beleuchtet sowie Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Foto rechts: Erläuterungen von Polizeioberkommissar Bärtl an die Teilnehmer des Workshops

 


Eine Frage von Marco Bärtl lautet beispielhaft

"Wie sieht's bei Euch aus?
Habt ihr in Bezug auf Alkohol im Straßenverkehr alles im Griff?"


Der Kurz-Film zum Projekt wird den Teilnehmern gezeigt

 

Diesbezüglich wurde zunächst ein Film als Einstieg gezeigt, der davon handelt, dass ein Klassenkamerad aufgrund eines solchen Unfalls nicht mehr unter ihnen ist - fast alle waren emotional sehr berührt und dies gab einen passenden und ernsthaften Einstieg in dieses wichtige Thema.

 

Polizeioberkommissar Marco Bärtl suchte auch den unmittelbaren Kontakt zu den Teilnehmern

 

 

Großes Interesse bestand an Informationen wie z. B.

  • wie schnell hat man eigentlich 0,5 Promille Alkohol im Blut oder
  • wo ist mehr Alkohol drin, in zwei Flaschen Bier oder acht Schnäpsen bzw.
  • wo die Grenzwerte liegen und wie die Rechtsfolgen aussehen.

 


Weiterhin ging es neben den emotionalen Folgen wenn jemand schwer verletzt oder sogar getötet wurde auchum die finanziellen Folgen eines solchen Unfalls - ein Start ins Erwachsenwerden mit fünfstelligen Eurobeträgen auf der Sollseite ist ein klassischer Fehlstart!

Film zum Projekt mit Unfallbildern

Auch die Wirkungsweise von Drogen und Medikamenten wurden thematisiert und die Unfallzahlen in Mittelhessen und im Landkreis Marburg-Biedenkopf kurz dargestellt.

 

Ein eigens hergestellter Kurzclip mit Unfallbildern aus unserer Region brachte erneut alle zum Nachdenken (Foto links).

 

Aus der Gruppe heraus wurden weitere solche Workshops gefordert - allen sollte in gewissen Abstand immer wieder dieses wichtige Thema vor Augen geführt werden, denn man wisse schon, dass man manche Sachen nicht tun solle - aber es bedarf einer nachhaltigen Aufklärungsarbeit die hier mal wieder genau den Nerv der Betroffenen getroffen hat.

Auch die Kontrollen auf Zu- und Abfahrtswegen von Discotheken bzw. Gaststätten und von Veranstaltungsorten auf den kleineren Ortschaften wurde nicht nur begrüßt sondern sogar gefordert.

Die Teilnehmer wünschten sich auch einen weiteren Ausbau der alternativen Möglichkeiten (Nachtexpress, 50/50 Taxi usw.).

Der Anhänger der Aktion "BOB" mit Polizeiuniform Die geplante Aktion BOB wurde sehr begrüßt, sie wird demnächst an dieser Stelle näher vorgestellt.

Auch die Projektgruppe hat wieder viel dazu gelernt - sie versucht ständig mit den Augen der Zielgruppe zu sehen - beispielsweise hat sie neue Möglichkeiten des Kontaktes auf bestimmten Seiten im Internet kennen gelernt bzw. auch die Möglichkeit des Kontaktes über Flyer, die innerhalb der Schüler verteilt werden erkannt usw..

Zielgruppenorientierte Präventionsarbeit bedeutet natürlich zu reflektieren was die jungen Leute thematisch besonders interessiert.

Mit dem Wokshop lag man genau auf deren Kurs.

Eine rundum gelungene Auftaktveranstaltung bei der jeder aus diesem Workshop wichtige Informationen mitnehmen konnte.

Die Teilnehmer des ersten Workshops "verkehrssicher-in-mittelhessen" in Marburg vor einigen Bildern der unterstützenden Spitzensportler

Die Teilnehmer des ersten Workshops "verkehrssicher-in-mittelhessen" in
Marburg vor einigen Bildern der unterstützenden Spitzensportler
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Zur weiteren Verbreitung des Projektes ist angedacht, die Homepages der verschiedenen Schule im mittelhessischen Bereich mit der vom Projekt "verkehrssicher-in-mittelhessen" zu verlinken

Das Aktionsplakat zum Projekt

Ein Polizist unterhält sich mit drei Personen und deutet dabei auf das Plakat mit dem Schriftzug "verkehrssicher in mittelhessen"

Mehr über das Projekt erfahren Sie wenn Sie auf den folgenden Schriftzug klicken

Schriftzug "verkehrssicher-in-mittelhessen"