Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
06.03.2012

Eiskalter Polizeieinsatz! - Zweiter Tauchgang leider erfolglos

1. Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen am 7. Februr 2012
1. Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in Gisselberg auf und unter der zugefrorenen Lahn Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in Gisselberg auf und unter der zugefrorenen Lahn Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in Gisselberg auf und unter der zugefrorenen Lahn Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in Gisselberg auf und unter der zugefrorenen Lahn

Polizeitaucher trotzten der Witterung - die Technik gab auf!

Auf der Suche nach wichtigen Beweismitteln in der Lahn ließen sich die Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen auch von den zweistelligen Minustemperaturen weder auf- noch abhalten (siehe Fotos oben). Leider hielt die Technik mit dem Durchhaltevermögen der Taucher nicht mit und versagte nach kurzer Zeit. Um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden, blieb den Tauchern nur der vorzeitige Abbruch. Die Suche nach dem bei einem Einbruch gestohlenen Tresor ist damit nicht aufgehoben sondern nur aufgeschoben.

  • Hintergrund: Am 31. Januar nahm die Polizei Marburg nach einen Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft in Lohra Altenvers die beiden mutmaßlichen Täter fest. Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass die polizeibekannten Männer alleine, zusammen oder mit wechselnder Besetzung für weitere Einbrüche verantwortlich sind. Die Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Mehrfach- und Intensivtäter (EG MIT) ging am heutigen Dienstag, 7. Februar, einem konkreten Hinweis auf entsorgtes Diebesgut nach einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus in Gisselberg nach. Danach sollen die Täter den gestohlenen kleineren Wandtresor nahe des Rudervereinshauses in Gisselberg in der Lahn versenkt haben. Dieser Tresor ist für die Beweisführung gegen die Tatverdächtigen sehr wichtig, zumal die Festgenommen bislang lediglich die nachweisbaren Tatvorwürfe einräumen.

Trotz der bitterkalten Witterung und der an dieser Stelle zugefrorenen Lahn sagte die Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei Hessen sofort ihre Unterstützung zu und rückte heute mit insgesamt 11 Beamten an. Drei mit Trockentauchanzügen und weiterem Sicherheitsequipment ausgerüstete Taucher wären bereit gewesen, zwischen 40 und 60 Minuten unter dem Eis zu suchen.

Polizeitaucher ist tauchfertig für den eisigen Einsatz    

Nach den Vorbereitungen, die unter anderem die Herstellung eines Einstiegslochs mit der Kettensäge umfassten, ging der erste Taucher angeleint und geführt von einem Sicherheitsmann an Land ins Wasser.

Foto links: Polizeitaucher ist 'tauchfertig' für den eisigen Einsatz

Sein erster Tauchgang bei für hiesige Verhältnisse sehr guter Sicht von gut zwei Metern dauerte knapp 17 Minuten, dann versagte die Technik und der Lungenautomat vereiste.

(Anm.: Ein vereister Lungenautomat lässt die Luft aus der Flasche widerstandslos entweichen. Der Zustand lässt sich unter Wasser nicht beheben. Die Flasche leert sich schnell und dem Taucher bleibt die Luft weg.)

 

Foto: Polizeitaucher taucht nach dem gefährlichen Einsatz unter der zugefrorenen Lahn im Einstiegsloch wieder auf.     

Mit neuem Gerät ging es noch mal runter. Diesmal hielt der Automat knapp 10 Minuten. Leider konnte der Taucher in der knappen Zeit den gesuchten Tresor nicht finden.

Foto rechts: Polizeitaucher taucht nach dem gefährlichen Einsatz unter der zugefrorenen Lahn im Einstiegsloch wieder auf.

Aus Sicherheitsgründen brachen die Experten aufgrund des wiederholten Ausfalls der Technik vorzeitig ab.

Die beiden anderen bereits umgezogenen Taucher kamen daher nach eigenen Angaben „leider nicht mehr zum Einsatz“.

Die Tauchergruppe sagte ihre Unterstützung und nochmalige Bereitschaft zur Suche nach dem Tresor bei besseren Witterungsbedingungen zu.

Polizeitauchergruppe der Bereitschaftspolizei Hessen
Polizeitauchergruppe der Bereitschaftspolizei Hessen

Martin Ahlich, Pressesprecher

PP MH | 08.02.2012 | Ac.


 

2. Taucheinsatz der Bereitschaftspolizei Mühlheim am Main 5. März 2012
2. Tauchgang der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in der eisigen Lahn 2. Tauchgang der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in der eisigen Lahn - brachte nur diese leere Flasche ans Tageslicht. 2. Tauchgang der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in der eisigen Lahn 2. Tauchgang der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Hessen in der eisigen Lahn - Polizeitaucher Christopher Franz wieder an Land

Erneuter Tauchgang bringt nur eine Flasche ans Tageslicht

Erneut begaben sich Taucher der Bereitschaftspolizei Mühlheim am Main am Montagmittag, 5. März, in das kalte Wasser der Lahn. Bereits am Dienstag, 7. Februar, hatten die Taucher bei eisigen Temperaturen vergeblich nach einem gestohlenen und angeblich entsorgten Tresor gesucht, Bericht siehe oben.

Beim ersten Tauchgang vor einem Montag machte die Technik verbunden mit der klirrenden Kälte einen ausführlichen Unterwasserspaziergang unmöglich. Diesmal gingen die Kollegen der TEE 39 unter Führung des Kollegen Andreas Wagenknecht ins Wasser und starteten einen neuen Versuch.

Leinenführerin Sandra Lerner und Reservetaucher Jochen Singer der TEE 39  

 

 

Dirigiert von der Leinenführerin Sandra Lerner und dem Reservetaucher Jochen Singer (siehe Foto links) suchte der Polizeitaucher Christopher Franz vergeblich nach Diebesgut.

Polizeitaucher Christopher Franz brachte lediglich eine leere Flasche ans Tageslicht

 

 

 

 

Die Suche brachte lediglich eine leere Flasche ans Tageslicht (siehe Bild rechts).

 

 

Jürgen Schlick, Pressesprecher


PP MH | 06.03.2012 | Ac.