Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
23.05.2012

Polizeipräsident Schweizer überreicht PiT-Schild an Wollenbergschule verliehen

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Seit 2007 wird das Programm PIT (Prävention im Team) hessenweit an 84 Schulen angeboten. Initiatoren sind das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport, das Hessische Kultusministerium und das Hessische Sozialministerium.

Am Montag, 14. Mai 2012, verlieh Polizeipräsident Manfred Schweizer unter anderem der Wollenbergschule Wetter (WSW) nach etwa zwei Jahren der Mitwirkung das PIT-Schild. Das kleine Jubiläum nahmen Vertreter verschiedener Organisationen zum Anlass für einen Rückblick.

Sie freuen sich über die PiT-Schild-Übergabe an die Wollenbergschule Wetter v.l. Alfons Schold (Leiter Polizeistation Marburg), Dr. Karsten McGovern, Dirk Friedrichs, Schulsoialarbeiterein Veronka Wabnegg, Olaf Hänsel (WSW), Manfred Schweizer (Polizeipräsident Mittelhessen), Elisabeth Machmüller (WSW), Christiane Dietzel, Martin Schneider (Polizeiposten Wetter) und Kai-Uwe Spanka (Bürgermeister) - Foto: Götz Schaub, Oberhessische Presse
Foto oben: Sie freuen sich über die PiT-Schild-Übergabe an die Wollenbergschule Wetter v.l. Alfons Schold (Leiter Polizeistation Marburg), Dr. Karsten McGovern, Dirk Friedrichs, Schulsoialarbeiterein Veronka Wabnegg, Olaf Hänsel (WSW), Manfred Schweizer (Polizeipräsident Mittelhessen), Elisabeth Machmüller (WSW), Christiane Dietzel, Martin Schneider (Polizeiposten Wetter) und Kai-Uwe Spanka (Bürgermeister) - Foto: Götz Schaub, Oberhessische Presse

Die fast zweijährige Zugehörigkeit der Wollenbergschule nutzten Verantwortliche verschiedener Organisationen, um ihre Verbundenheit mit dem Projekt zu dokumentieren und einen Rückblick auf die bisherige Umsetzung des Gewaltpräventionsprogramms zu werfen. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Dietzel, richteten der Bürgermeister der Stadt Wetter, Kai-Uwe Spanka, sowie der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Herr Dr. Karsten McGovern Grußworte an die Mitwirkenden in dem Projekt.

Polizeipräsident Schweizer ließ es nicht nehmen, ebenfalls persönlich zu erscheinen und die Bedeutung des Projekts für die Polizei zu betonen. Im Anschluss verlieh Herr Schweizer das PIT-Schild an die Verantwortlichen der Schule, der Stadt Wetter und der Polizeistation Marburg.


Näheres ist der folgenden Pressemitteilung des Hessischen Sozialministeriums zu entnehmen.

Staatssekretärin Müller-Klepper: „Gewaltentwicklung durch frühzeitige, gezielte Präventionsmaßnahmen begegnen“

Hessenwappen mit Hessenlöwe auf weiss/rot gestreiftem HintergrundDas Projekt „Prävention im Team“ (PiT) des Landes Hessen soll Schülerinnen und Schülern helfen, Konfliktsituationen gewaltfrei zu bewältigen und sich in gefährlichen Situationen richtig zu verhalten. Die Helmut-von-Bracken-Schule in Gießen nimmt seit 2010 an diesem Training teil und ist heute offiziell als Standort des hessischen Gewaltpräventionsprojekts ausgezeichnet worden. Die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper, überreichte der Schule, der Polizeidienststelle sowie der Stadt Gießen die „PIT-Schilder“, mit denen sie sich als aktive Mitglieder des „PiT“-Teams nach außen kenntlich machen können. „Einen Konflikt rechtzeitig zu erkennen, sich nicht hineinziehen zu lassen und ihm aus dem Weg zu gehen – das lernen die Schülerinnen und Schüler mit PiT. Es ist ein wirkungsvolles präventives Programm, um der Gewaltentwicklung frühzeitig, gezielt und kompetent zu begegnen“, erklärte Petra Müller-Klepper. Die Jugendlichen lernten einen deeskalierenden Umgang mit Gewalt.

PiT-Hessen steht für Prävention im Team. Es ist das Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung im „Netzwerk gegen Gewalt“, das vom Hessischen Sozialministerium, dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und dem Hessischen Kultusministerium getragen wird. „Von diesem Netzwerk, das 2002 angesichts der auch unter jungen Menschen wachsenden Gewaltbereitschaft gegründet wurde, gehen vielfältige Beiträge zur engeren Kooperation aller Behörden, Institutionen, Vereine, Verbände und Initiativen aus, die in der Gewaltprävention tätig sind“, erläuterte die Staatssekretärin. „PiT-Hessen bezieht im Unterschied zu ähnlichen Programmen in anderen Bundesländern neben Polizei und Schule auch die Jugendhilfe als dritten gleichberechtigten Partner mit ein. Teambildung und gemeinsame Verantwortung aller für die Prävention Verantwortlichen sind das Leitprinzip. Der gewaltfreie Ansatz des Trainingsprogramms soll zu einem veränderten Schulklima beitragen“, betonte die Staatssekretärin. Das Projekt wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 aller Schulformen. Es wurde von 2004 bis 2007 an Schulen in Frankfurt, der Stadt und dem Landkreis Offenbach erfolgreich erprobt und wird seitdem landesweit ausgebaut. Derzeit gibt es an 84 Schulen in Hessen insgesamt 103 PiT-Teams, bestehend aus 412 Lehrern, Polizeibeamten und Sozialarbeiter, die die Maßnahmen zur Gewaltprävention mit den Schülerinnen und Schülern durchführen. Für die Klassen finden über das Schuljahr verteilt mehrere thematische PiT-Projekttage statt. Mit Hilfe der eingesetzten Methodenvielfalt wird sichergestellt, dass den Schülerinnen und Schülern individuelle Handlungsoptionen vermittelt werden, um Konfliktsituationen gewaltfrei lösen zu können.

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 Weitere Informationen des Gewaltpräventionsprogramms mit Teambildung von Schule, Polizei und Jugendhilfe 
gibt es unter 2 rote Pfeile www.pit-hessen.de

und in dem  2 rote Pfeile PiT-Flyer (PDF, 200 KB )Logo Netzwerk gegen Gewalt

Weitere Informationen zu der
Gewaltpräventionsinitiative der Hessischen Landregierung
finden Sie unter  2 rote Pfeile
www.netzwerk-gegen-gewalt.de