Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 

17. Polizeirevier (Höchst)

Bild: Ansicht des 17. PolizeireviersAnschrift: Gebeschusstr. 10, 65929 Frankfurt am Main  

Telefon:069 755 11700 

Fax: 069 755 11709 

Leiter:  Herr Wöll, Tel.: 069 755 11751  

Leiter EuO: Herr Joswig, Tel.: 069 755 11752

Leiterin Ermittlungsgruppe:  Frau Warmuth, Tel. 069 755 11761

Fläche: 26,25 qkm

Einwohner: 73500

E-Mail:  17.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de

Kontaktbeamte in den Stadtteilen

Sossenheim:  Herr Reichert, Tel: 069  755 11772

Unterliederbach:  Frau Warmuth, Tel.: 069 755 11761

Sindlingen: Herr Normann, Tel: 069 755 11762

Zeilsheim:  Herr Kornet, Tel: 069 755 11764

Höchst:  Frau Wiedenhofer, Tel: 069 755 11767


Geografische Lage / Revierbereich:

Das 17. Polizeirevier ist im äußersten Westen der Stadt Frankfurt gelegen und bildet eines der größten Flächenreviere mit der zweitgrößten Einwohnerzahl in Frankfurt am Main.

Geografisch liegt es inmitten seiner Stadtteile Höchst, Sossenheim, Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim. Die Grenze des Revierbereichs verläuft im Süden entlang des Mains und im Osten entlang der Nidda. Im Norden und Westen ergibt sich die Grenze organisch durch die Verflächung des Gebietes zu einer ländlicheren Region.

Das 17. Revier besitzt mit seinem nur wenige Meter von der Dienststelle entfernt liegenden S-Bahnhof eine sehr gute Verkehrsanbindung sowohl zum Nah- als auch Fernverkehr.

Im Stadtteil Sossenheim befindet sich ein historisch gewachsener Polizeiposten, der zu den üblichen Bürozeiten mit zwei Beamten des 17. Reviers in der Straße „Alt Sossenheim 62“ besetzt ist.

Zum Revierbereich gehören derzeit 26 Schulen mit vielfältigem schulischen Angebot.

Das 17. Polizeirevier steht in regelmäßigem Kontakt mit Präventions- und Regionalräten, dem Haus des Jugendrechts, den sozialen und öffentlichen Einrichtungen sowie anderen privaten und öffentlichen Stellen.

 

Verkehrslage:

  • im Norden liegt angrenzend die BAB A 66 Frankfurt / Wiesbaden und die B 8 als Verbindung vom und zum Main-Taunus- und Hochtaunuskreis.
  • im Osten schließt die BAB A 5 Frankfurt-Kassel an. Die Mainzer Landstraße stellt eine direkte und städtische Verbindung zur Innenstadt Frankfurt am Main her. Die erst 2008  fertig gestellte Leunabrücke verbindet nach Süden über den Main hinweg die dortigen Stadtteile, das Fußballstadion, die B 43 und den Flughafen mit Höchst.
  • Der Main dient als  Bundeswasserstraße mit starkem Schiffsverkehr. Er ist auch wichtige Verbindung zum Industriepark Höchst
  • der Bahnhof Frankfurt a. M. - Höchst ist der zweitgrößte Bahnhof Frankfurts; an ihn sind auch die Strecken Frankfurt - Wiesbaden und Frankfurt - Limburg angeschlossen.

 

Struktur der Stadtteile:

Auf 26 ¼ qkm Fläche werden etwa 65.000 Einwohner betreut. Auf 722 Einwohner kommt somit rechnerisch ein Polizeibeamter.

Der überwiegende Teil des Zuständigkeitsbereichs ist bebaute Fläche. Ein kleinerer Teil besteht allerdings noch aus zusammenhängenden  Freiflächen, die überwiegend landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt sind.

Der Stadtteil Höchst besitzt eine historische Altstadt mit einem malerischen Stadtschloss, das direkt am Main gelegen ist. Der dazugehörige Schlossplatz mit Schlossterrasse besitzt idyllisch gelegene Lokalitäten und ist über die Stadtgrenze hinaus als Ausflugsziel bekannt.  Dort findet alljährlich das traditionelle Höchster Schlossfest statt.

Unbedingt sehenswert ist auch die in der Altstadt befindliche und unter Denkmalschutz stehende Justiniuskirche, der als ältester Kirche Frankfurts besondere Bedeutung zukommt. Markante Eckpunkte bilden auch das Dalberghaus mit der weltbekannten Höchster Porzellanmanufaktur und das Neue Theater Höchst, das als „kulturelles Highlight“ nicht nur im Frankfurter Westen gilt.

Das Krankenhaus Höchst ist Zentrum der medizinischen Betreuung für die gesamte Umgebung.

Die Stadt verfügt über eine eigene Außenstelle des Amtsgerichts Frankfurt.

Im Jahr 2010 wurde in Höchst ein Haus des Jugendrechts eingerichtet. Dort arbeiten Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe und Polizei unter einem Dach eng zusammen, um Jugenddelinquenz durch bessere behördliche Verknüpfung schneller und erfolgreicher bekämpfen zu können.

Der Industriepark Hoechst (früher „Farbwerke Hoechst-AG“) besteht aus einem großflächigen Gelände im Westen der Stadt, das aus einer Vielzahl von weltweit tätigen Unternehmen besteht. Hier sind mehr als 25 000 Menschen beschäftigt.

Ob durch die Umstrukturierung der Hoechst-AG oder die allgemeine Entwicklung der letzten Jahre, es fanden nicht nur positive Entwicklungen in Höchst statt. Kleine Läden und Handwerksbetriebe sind Handelsketten und Billigmärkten gewichen. Der weitere Ausbau des nahgelegenen Main-Taunus-Zentrums schafft der zentrale Einkaufslage, der „Königsteiner Straße“ Probleme. Hier versucht die Stadt Frankfurt, durch bauliche Maßnahmen positiv entgegen zu wirken.

 

Sossenheim, früher einmal landwirtschaftlich geprägt, ist inzwischen von Fläche und Einwohnerzahl der größte Stadtteil im Zuständigkeitsbereich. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden im Norden des Stadtteils große Wohnsiedlungen.In den letzten Jahren erwuchs zwischen Rödelheim und Eschborn ein großes Gewerbegebiet mit mehr als 30 Liegenschaften, zwischen denen teilweise auch Hochhäuser stehen. Auf dem ehemaligen Gelände einer großen Milchfabrik entstanden neue und moderne Wohnsiedlungen, in der eine international geprägte Einwohnerschaft beheimatet ist. 

In Alt Sossenheim 62 befindet sich als Außenstelle des 17. Polizeireviers ein Polizeiposten, der während der normalen Geschäftszeit von zwei Beamten besetzt wird.

Der gesamte Stadtteil liegt sehr verkehrsgünstig und ist u. a. über die A 66 und A 648 angebunden, von wo aus das Stadtzentrum der Kernstadt Frankfurt am Main in kürzester Zeit erreicht werden kann.

 

Unterliederbach ist überwiegend Wohngebiet mit einigen herausragenden öffentlichen Einrichtungen. Es handelt sich, ebenso wie bei Zeilsheim, um einen, überwiegend durch Arbeitersiedlungen der früheren „Höchst-AG“, geprägten Stadtteil. Sichtbar wird diese Phase Expansion noch durch die zwischen Hunsrück- und Liederbacher Straße befindliche „Vogelsiedlung“. Zumindest auffällig macht Unterliederbach direkt an der A66 mit großen und bunten Häuserfronten auf sich aufmerksam, an die größere Wohnsiedlungen mit internationaler Bevölkerung anschließen. 

Bekannt ist der Stadtteil allerdings eher durch die Fraport Arena, die  internationale Sport- und Großveranstaltungen und zahlreiche Konzerte und Shows bietet. Als zweites „Highlight“ gilt die Jahrhunderthalle in der Pfaffenwiese, die sich als internationaler Veranstaltungsort etablieren konnte. Sie stellt, auch durch ihre bauliche Gestaltung, ein sichtbares Zeichen wirtschaftlicher und kultureller Errungenschaften des 20. Jahrhunderts dar und ist als Kultur- und Kongresszentrum seit ihrer Fertigstellung zukunftsweisend.

Sowohl die Fraport-Arena als auch die Jahrhunderthalle sind gut an den ÖPNV angebunden.

 

Sindlingen ist der kleinste der fünf Stadtteile und liegt im äußersten Südwesten des Zuständigkeitsbereichs.

Die vor mehr als 1200 Jahren als Fischerdorf entstandene Gemeinde liegt direkt am Main und grenzt an ihrem westlichen Rand an den Industriepark Höchst. Gleichzeitig ist der nur 88 Meter über NN gelegene Stadtteil Grenzgemeinde zum Hoch-Taunus-Kreis.

Sindlingen wird von zwei großen Wohnsiedlungen beidseitig der Höchster Farbenstraße geprägt.

Es hat zwei kleine Gewerbegebiete mit insgesamt weniger als 10 Liegenschaften.

Neben der Internationalen Schule in der Albert-Blank-Straße ist die Villa Meister als gastronomische Besonderheit und Hort einer bedeutenden Porzellansammlung erwähnenswert.

Sindlingen liegt an der S-Bahn-Strecke Frankfurt-Wiesbaden und ist über die B 40 A  gut zu erreichen. Es verfügt insbesondere über eine sehr gute Anbindung an den  Flughafen Rhein-Main.

 

Zeilsheim hat im vergangenen Jahrhundert eine ähnliche Entwicklung genommen wie Sindlingen. Sichtbarer Beleg ist noch heute die „Märchensiedlung“, die für die damaligen Arbeiter und Angestellten der „Farbwerke“ errichtet wurde. Die Siedlung besteht aus typischen Einfamilienhäusern, die für die damaligen Wohnverhältnisse als modern und zukunftsweisend galten. Die Häuschen befinden sich inzwischen überwiegend im Besitz der Kinder und Kindeskinder der damaligen Arbeiter.

Auf dem ehemaligen Gelände eines Zwangsarbeiterlagers aus dem 2. Weltkrieg, zwischen A 66 und Pfaffenwiese entstand in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine baulich völlig andere, dem damaligen Zeitgeist gehuldigte, wuchtigere Siedlungsform. Hier ist inzwischen eine international gewürfelte Bevölkerung beheimatet. .

Verkehrsmäßig ist Zeilsheim über die A 66 sehr gut angebunden; es besitzt einen eigenen Autobahn- und S-Bahnanschluss.

 

Die Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit des 17. Polizeireviers sind so vielfältig und unterschiedlich wie die Stadtteile. Im Wesentlichen handelt es sich für das Revier aber um

  • Eigentumsdelikte in Form von einfachen und schweren Diebstählen. Betroffen sind Kraftfahrzeuge, Geschäfte, Lager, Büros, Wohnungen, Keller u. v. m.
  • Gewaltdelikte in Form von einfachen oder gefährlichen Körperverletzungen, auch häusliche Gewalt und temporär auftretende gewaltbereite Jugendliche, Raub und räuberische Erpressung
  • Rauschgiftdelikte
  • Sachbeschädigungen und Brandsachen
  • Verkehrsunfälle

Natürlich ist die Polizei auch sonst rund um die Uhr über den

Notruf 110

oder die oben genannte Amtsleitung des
17. Polizeirevieres zu erreichen.

Zuständigkeitsbereich 17. Polizeirevier

17. Polizeirevier
© Stadt Frankfurt am Main

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