Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
11.01.2021

Ansprechpartner für Menschen in gleichgeschlechtlicher Lebensweise

 

Homosexuelle Frauen und Männer, bzw. LSBTI-Community wurden schon immer Opfer von Straftaten. Antihomosexuelle Gewalt stellt sich vielfältig dar. Delikte der psychischen Gewalt wie (sexistische) Beschimpfungen und Beleidigungen, Mobbing oder Stalking und gewisse Formen des Vandalismus gehören ebenso dazu wie physische Gewalt in Form von Körperverletzungsdelikten, Sexualdelikten bis hin zu Raubüberfällen oder gar Tötungsdelikten. Das Opfer erlebt diese Gewalt als Angriff auf seine Identität als Lesbe, Schwuler, Bisexueller oder Trans-/Intersexueller. Eine der wesentlichen Folgen daraus können erhebliche Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen sein.

Nicht alle Geschädigte wagen den Weg zur Polizei oder gar in die Öffentlichkeit, weil Homosexuelle aus Angst vor Repressalien oftmals ihre Identität zu verbergen versuchen. Eine Vielzahl von Gewalttaten werden deshalb bei der Polizei nicht angezeigt und sind damit auch zukünftig kaum zu verhindert, weil sich die Täter in Sicherheit wiegen und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen können.

Beim Polizeipräsidium Frankfurt werden die Aufgaben von Ansprechpartnern für Menschen in gleichgeschlechtlicher Lebensweise (AgL) durch die aufgeführte/n Person/en übernommen. Zur Unterstützung und Beratung der Opfer antihomosexueller Gewalt sind wir jederzeit bereit.

 


Felicia KrappLogo Ansprechpartner für Lesben und Schwule

Polizeipräsidium Frankfurt
Adickesallee 70

60322 Frankfurt am Main


Tel.: 
069/755-66 999 (Felicia Krapp)
oder   069/755-66 777 (N.N)

e-Mail: rainbow.ppffm@polizei.hessen.de 

  

  (352 kb) - Flyer AGL Frankfurt