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Die Wasserschutzpolizei Hessen


 
Die Zuständigkeiten
Die Zuständigkeit der Wasserschutzpolizei Hessen erstreckt sich auf die hessischen Teile von Rhein, Main, Lahn, Fulda, Werra, Weser, Diemelsee sowie den Edersse einschließlich der Wasserbauwerke, Werften, Kai- und Umschlaganlagen sowie Häfen und Inseln im Bereich der zugewiesenen Wasserflächen.

Bootskorso

Der Wasserschutzpolizeiabteilung mit Sitz in Mainz-Kastel  mit einer Zentralen Ermittlungsgruppe sind nachgeordnet

- am Main die Wasserschutzpolizeistation Frankfurt,
- am Rhein die Wasserschutzpolizeistationen Gernsheim, Wiesbaden und Rüdesheim,
- an der Lahn der Wasserschutzpolizeiposten Weilburg,
- am Edersee der Wasserschutzpolizeiposten Waldeck sowie
- der Wasserschutzpolizeiposten an der Fulda, Werra und Weser.

 Dienstellen der Wasserschutzpolizei des Landes Hessen

 

2 rote Pfeile Aktion Sportbootsicherheit

 

 2 rote Pfeile Gravieren für mehr Sicherheit

 


Die Aufgaben

Die hessische Wasserschutzpolizei nimmt die allgemein polizeilichen sowie die schifffahrtspolizeilichen Aufgaben auf den Binnenwasserstraßen und in den Häfen des Landes Hessen wahr.
Ein Schwerpunkt der Aufgaben liegt dabei auf den großen Wasserstraßen Rhein und Main, die jährlich von ca. 65.000 bzw. 30.000 gewerblichen Binnenschiffen befahren werden. Nicht zu unterschätzen ist allerdings auch der hohe Freizeitwert der hessischen Binnenwasserstraßen, der auf allen Wasserstraßen im Land zu nach wie vor steigenden Zahlen im Bereich der Sportschifffahrt und der Nutzung ufernaher Räume für Freizeitaktivitäten führt. Erfreulich ist, dass - bedingt durch Modernisierung der Binnenschiffsflotte / Ausbau der Wasserstraßen / Ausbildung der Wassersportler / qualifizierte Kontrollmaßnahmen der Wasserschutzpolizei - die Zahl der Schiffsunfälle in den letzten Jahren stetig vermindert werden konnte.

Problematischer sind allerdings zunehmend die Unfallfolgen, da Größe und Tragfähigkeit der Binnenschiffe ständig wachsen und der Anteil gefährlicher Güter an der Ladung zunimmt. Diese Entwicklung bedingt eine stetige Anpassung der technischen Ausstattung sowie permanente Anpassung der Ausbildung der eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten. 

  mehr über die Ausbildung bei der Wasserschutzpolizei des Landes Hessen...


  Internationale Hauptwarnzentrale zum Schutz des Rheins


Pfeile Laser - Geschwindigkeitsmessgerät


Die Ausrüstung/Einsatzmittel
Für den Einsatz, auch unter schwierigsten Bedingungen, stehen 11 Streifenboote, davon 7 mit Radar und 4 mit Ex - Schutz, und 9 trailerbare Hilfsstreifenboote sowie 1 Führungs- und Ausbildungsboot zur Verfügung. Diese trailerbaren Boote sind schnell und hochflexibel, um auch mal in kleine Ecken oder nah am Ufer zu fahren.
Die Ausrüstung umfasst u.a. Polizei-, Schiffssicherheits- und Rheinfunk, Echolot sowie Pumpen zur Fremd- und Eigenlenzung. Für entsprechende Ermittlungen steht bei der Zentralen Ermittlungsgruppe in Mainz-Kastel ein Umweltfahrzeug zur Verfügung.



Infos der Wasserschutzpolizei zum Downloaden
2 rote PfeileZum Downloadbereich


 



aktualisiert:
21.06.2011/HBPP/RK