Verkehrssicherheits-Workshop in der Gießener Osthalle mit Flo Hartenstein
Florian Hartenstein stellt verkehrssicher-in-mittelhessen und BOB vor

"Auch ich gebe Drogen einen Korb. Deine Ziele erreichst Du nur mit einem klaren Kopf",
sagt Florian Hartenstein von den Giessen 46ers.
Für Florian Hartenstein war es eine Selbstverständlichkeit, das Projekt verkehrssicher-in-mittelhessen und die Aktion BOB zusammen mit der Polizei anlässlich eines Workshops in der Osthalle Gießen am 17. Juni 2008 den rund 50 Auszubildenden der Universitätsstadt Gießen und des Landkreises Gießen vorzustellen.
Dieser kam auf Initiative von Herrn Landrat Marx und Herrn Oberbürgermeister Haumann, welche das Projekt unterstützen, zustande.
Zur Projektphilosophie von verkehrssicher-in-mittelhessen gehört insbesondere, mit "jungen Erwachsenen" ins Gespräch zu kommen, mit ihnen zu reden, sie auf "ihrer" Ebene abzuholen und einen Dialog über die problematischen Hauptunfallursachen Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit anzuschieben.Vor diesem Hintergrund erarbeiteten Polizeioberkommissarin Yvonne Ruch und Polizeioberkommissar Stefan Egerding mit den jungen Menschen Gründe für Verkehrsunfälle.
Foto rechts: Polizeioberkommissar Stefan Egerding erarbeitet mit den Workshopteilnehmern Hintergründe für Verkehrsunfälle
Dabei wurden insbesondere genannt:
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technische Defekte am Fahrzeug,
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Umwelteinflüsse wie z.B. widrige Witterungsbedingungen,
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mangelnde Fahrpraxis,
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Alkohol und Drogen,
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Selbstüberschätzung und
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nicht angepasste Geschwindigkeit.
Konkrete Lösungsansätze zur Verhinderung von Alkoholfahrten wurden durch die Auszubildenden aus eigener Erfahrung geschildert. Vom nach Hause gehen über die Bestellung eines Taxis oder Minicars bis hin zum Anrufen der Eltern oder Freunde, um sich abholen zu lassen, wurden viele Ideen aufgezeigt.
Foto links: Polizeioberkommissarin Yvonne Ruch mit Florian Hartenstein
Im Verlaufe des Workshops stellte Yvonne Ruch die Verkehrssicherheitsaktion BOB vor. Derjenige, der den knallgelben Schlüsselanhänger BOB mit sich führt (Foto unten), verzichtet an jenem Abend nach Absprache mit der Gruppe als Fahrer auf Alkohol und sorgt so dafür, dass seine Freunde sicher nach Hause kommen. Gastronomen sowie namhafte Unternehmen, wie z. B. die Licher Privatbrauerei und die regionale Presse, unterstützen die Aktion BOB.
Ruch und Egerding brachten zudem Rauschbrillen mit, mit denen die Workshopteilnehmer die Einschränkung des Sichtfeldes nach Alkohol- und Drogeneinfluss "erleben" konnten.
Foto links: Eine junge Frau probiert die Rauschbrille aus
Vielfach setzte der "Aha-Effekt" ein und alle waren sich einig: in einem solchen Zustand kann man kein Auto mehr fahren, ohne andere und sich selbst zu gefährden.
Foto rechts: Florian Hartenstein beim Autogramme schreiben, beobachtet von Stefan Egerding
Florian Hartenstein gab dann eine exklusive Autogrammstunde und beantwortete geduldig alle Fragen.
Foto links:
Florian Hartenstein mit BOB-begeisterten jungen Damen
| Am gleichen Tag fand in Wetzlar, an der dortigen Goethe-Schule ein Verkehrssicherheitstag zusammen mit der Polizei statt. - |
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Ein weiterer Workshop wurde am 18. Juni 2008 mit Azubis der Stadtverwaltung in Dillenburg durchgeführt. Den umfangreichen Bericht dazu im Dillenburger Wochenblatt finden Sie |
Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und Aktion BOB finden Sie im Internet unter:
und zum Thema BOB hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:
Egerding; DVS
01.07.2008 - PP MH - De.
