Einstellung von Spitzensportlerinnen und -sportlern in den gehobenen Polizeivollzugsdienst der hessischen Polizei


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Zwischen dem Hessischen Minister des Innern und für Sport und dem Landesportbund Hessen / Olympiastützpunkt Hessen wurde ein Abkommen getroffen, um jungen Leistungssportlerinnen und -sportlern eine berufliche Perspektive anzubieten.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen grundsätzlich alle 2 rote Pfeile Einstellungsvoraussetzungen für den gehobenen Polizeivollzugsdienst erfüllen und auch das Eignungsauswahlverfahren absolvieren (bestehend aus psychologischem Auswahlverfahren, Sporttest, Gruppen- und Einzelgespräch sowie polizeiärztlicher Untersuchung).

Kugelstoßer

Bewerben können sich Personen, die zu einem vom Deutschen Sportbund anerkannten Kader gehören. Die Bewerbungen werden im Rahmen eines Vorschlagswesens vom Landessportbund Hessen bzw. Olympiastützpunkt Hessen an die Polizeiakademie Hessen weitergeleitet.

Im Hinblick auf Trainings- und Wettkampfphasen wird das Studium für diese Studiengruppen auf viereinhalb Jahre verlängert.

Zielsetzung:

  • Berufliche Perspektiven für Spitzensportlerinnen und -sportler nach der sportlichen Karriere bieten
  • Nach erfolgreichem Studium Ernennung zur Polizeikommissarin bzw. zum Polizeikommissar
  • Studium, Training und Wettkampf werden durch die Polizei bzw. Spitzen- und Landesfachverbände aufeinander abgestimmt
  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist nach Ende des viereinhalbjährigen Studiums eine Fortführung der Spitzensportförderung in allen Bereichen der hessischen Polizei möglich.
Kathrin (Olympiateilnehmerin)

Voraussetzungen:

  • Zugehörigkeit zum A-/B-/C-Kader (in Ausnahmefällen können Athletinnen und Athleten des Landeskaders - bei Nachweis der spitzensportlichen Perspektive und bei sportfachlicher Befürwortung des Landesverbandes - berücksichtigt werden) der Spitzenfachverbände im Deutschen Olympischen Sportbund
  • Empfehlung zur Einstellung durch Landessportbund Hessen bzw. Olympiastützpunkt Hessen
  • Erfolgreiche Teilnahme am Eignungsauswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • Dienstliche Leistung und vorbildliches Auftreten sind unverzichtbar

Studienablauf:

  • Die Dauer des Studiums verlängert sich von drei auf viereinhalb Jahre
  • Die fachtheoretischen und die fachpraktischen Studieninhalte bleiben uneingeschränkt erhalten
  • Die Bereitschaftspolizei und der Fachbereich Polizei der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden gewähren mit Tutoren in Verbindung mit dem Landessportbund Hessen die Betreuung der Spitzensportlerinnen und -sportler

Verwendung nach dem Studium:

  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist nach Ende des viereinhalbjährigen Studiums eine Fortführung der Spitzensportförderung in allen Bereichen der hessischen Polizei möglich.

 

Ansprechpartner:

 

Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium
Wolfgang Stächer
Telefon: 0 64 04 / 923 - 101
Fax: 0 64 04 / 923 - 119
E-Mail: 2 rote Pfeile Wolfgang.Staecher@polizei.hessen.de

I. Bereitschaftspolizeiabteilung in Mainz-Kastel
Leiter Sportfördergruppe
Frank Ebert
Telefon: 0 61 34 / 602 - 1700
Fax: 0 61 34 / 602 - 1709
E-Mail 2 rote Pfeile: Frank.Ebert@polizei.hessen.de

Polizeiakademie Hessen
Zentraler Polizeipsychologischer Dienst der hessischen Polizei
Eignungsauswahlzentrum
Tobias Welz
Telefon: 06 11 / 94 60 - 6060
Fax: 06 11 / 94 60 - 65 09
E-Mail: 2 rote Pfeile Tobias.Welz@polizei.hessen.de

Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung
–  Fachbereich Polizei  –
Koordinator Hochschul- und Spitzensport
Hans-Peter Krings
Telefon: 06 11 / 58 29 - 311 (231)
Fax: 06 11 / 58 29 - 466
E-Mail: 2 rote Pfeile hans-peter.krings@hfpv-hessen.de

Landessportbund Hessen e.V.
Thomas Neu
Telefon: 0 69 / 67 89 - 265
Fax: 0 69 / 67 89 - 474
E-Mail: 2 rote Pfeile tneu@lsbh.de

Olympiastützpunkt Hessen
Arnulf Rücker
Telefon: 0 69 / 67 89 - 853
Fax: 0 69 / 67 89 - 474
E-Mail 2 rote Pfeile: aruecker@lsbh.de

03.05.2011 | LWR | M.