Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des PP Nordhessen für das Jahr 2011

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Vorwort des Polizeipräsidenten
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, auch in diesem Jahr kann sich die weiterhin positive Entwicklung der Kriminalitätszahlen in Nordhessen im landesweiten Vergleich sehr gut sehen lassen. Erstmals seit Bestehen des Polizeipräsidiums Nordhessen ist die Gesamtzahl der erfassten Straftaten in Nordhessen unter 50.000 Delikte gesunken. In einem knappen Jahrzehnt ist dies ein Rückgang von über 10.000 Straftaten, eine doch erhebliche Zahl. Gleichzeitig bewegt sich die Aufklärungsquote in Nordhessen auf 60 Prozent zu. Mit der nochmaligen Verbesserung auf jetzt 58,8 Prozent sind wir nicht mehr weit davon entfernt. Dies sind kriminalpolitische Eckdaten die beweisen, dass wir in einer sicheren Region leben. Auch die Rohheitsdelikte und die Straftaten, die auf der Straße geschehen und den Menschen große Angst machen, sind zum Teil erheblich zurück gegangen. Wir haben deutlich weniger Pkw-Aufbrüche und weniger Raubüberfälle. Innerhalb des schweren Diebstahls, zahlenmäßig kaum gegenüber dem Vorjahr verändert, hat sich allerdings die Gewichtung verschoben. Es hat 2011 in Kassel und der Region deutlich mehr Wohnungseinbrüche gegeben. Dabei ist es sicher kein Trost zu wissen, dass wir trotz der Zunahmen noch deutlich weniger Einbrüche als vergleichbare Regionen haben. Bei den von uns ermittelten Tätern handelte es sich sehr oft um Drogenabhängige, die Straftaten zur Finanzierung ihrer Drogensucht begehen. Dies ist ein fataler Kreislauf, den wir als Polizei mit unseren Möglichkeiten der Prävention und Repression allein nicht stoppen können. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabenstellung. Mit der Einrichtung einer speziellen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs haben wir schon früh gegengesteuert, den Trend aber noch nicht umkehren können. Zum 1. März siedeln wir bei der Kripo in Kassel die Kräfte für die Tatortarbeit neu in einem „Tatort-Kommissariat“ an. Damit wollen wir die Bedeutung des Sachbeweises bei der Aufklärung von Straftaten auch organisatorisch unterstreichen. Ich erwarte keine kurzfristigen Effekte, sondern mittel- und langfristige Erfolge. Für das gute Ergebnis der Kriminalitätsbilanz 2011 möchte ich an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich danken. Sie arbeiten Tag und Nacht mit viel Engagement und großer Professionalität auf allen Ebenen für Ihre Sicherheit und geben dabei immer ihr Bestes. Bei allem Fleiß sind wir dabei aber auch auf den Rückhalt in der Bevölkerung und die Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Bei zahlreichen Straftaten führen uns Ihre Beobachtungen und Hinweise, wenn wir sie denn zeitnah erhalten, schnell auf die Spur der Tatverdächtigen. In einer Zeit, wo sich oftmals jeder selbst der Nächste ist, zahlen sich Bürgersinn und Zivilcourage doppelt aus, zum Wohle aller. Ihr Eckhard Sauer
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Nachfolgend die detaillierte Polizeiliche Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Nordhessen |
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Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2011 des Polizeipräsidiums Nordhessen
Pressetext zur Statistik 2011 des Polizeipräsidiums Nordhessen
Pressetext zur Statistik 2011 der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Pressetext zur Statistik 2011 der Polizeidirektion Schwalm-Eder
Pressetext zur Statistik 2011 der Polizeidirektion Werra-Meißner
| Impressum für die PKS 2011: | |
| Herausgeber: | Polizeipräsidium Nordhessen |
| Verantwortlich für den Inhalt: | Polizeipräsidium Nordhessen |
| Zahlen und Daten: | Polizeipräsidium Nordhessen, Z 12 |
| Gestaltung / Layout: | Polizeipräsidium Nordhessen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Web-Redaktion |
Aktualisiert am 10.02.2012 | PPNH | hal
