Sie als Veranstalter haben eine wichtige und nicht immer ganz leichte Aufgabe:
Sie sind für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes verantwortlich, wollen aber jugendliche Gäste Ihrer Veranstaltung nicht mit Verboten den Spaß verderben.
Dieser Internetratgeber soll Ihnen kreative Lösungen bieten und Projekte und Konzepte vorstellen, die in anderen Städten oder Gemeinden schon erfolgreich durchgeführt werden.
Wir bieten Ihnen viele Hinweise auf mögliche Kooperationspartner und stellen landes- und bundesweite Präventionskonzepte vor.
Ziel sollte und kann es nicht sein, Alkohol komplett vom Festgelände zu verbannen.
Ziel ist es, verantwortungsvoll und vorbildlich mit dem Thema Jugendschutz und Alkohol umzugehen - attraktive Alternativen zu bieten und so zum erfolgreichen und komplikationsfreien Verlauf Ihres Festes beizutragen.
- Bewährt haben sich die enge Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern und Städten sowie Gemeinden.
- Sprechen Sie frühzeitig die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrer Gemeinde an und versuchen Sie zusammen zu arbeiten.

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Beschreibung des Hochheimer Konzeptes
mit Chill-Out-Area
Beispielhaft nennen wir hier die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und der Stadt Hochheim vor und während des Hochheimer Weinfestes. In Absprache wurde eine alkoholfreie „Chill-Out-Area“ in das Konzept des Hochheimer Weinfestes aufgenommen. Dabei erhielt dieser Platz einen attraktiven Standort „mitten drin“, umgeben von Eisverkaufs- und anderen Lebensmittelständen. Die Jugendlichen hatten nicht das Gefühl, an den Rand gedrängt und ausgeschlossen zu werden, sondern nahmen das Angebot begeistert an.
Andere Veranstalter bieten Saftmobile an, die attraktive alkoholfreie Getränke zusammenstellen und günstig platziert werden können.

Hier gehts zum Flyer vom Saftmobil
Hier erfahren Sie mehr über das Saftmobil
Immer wieder kommt es nach Veranstaltungen zu alkoholbedingten Verkehrsunfällen. Informieren Sie sich im Vorfeld über das Schutzengel-Konzept. Wäre das nicht etwas für Ihre Veranstaltung?

Schutzengel wissen, dass ihre Freunde - meist sind es Jungs - mit ihrem Leben und dem Leben ihrer Mitfahrer spielen, wenn sie sich betrunken oder von anderen Drogen benebelt hinters Steuer setzen. Und weil sie das wissen, legen Sie vorher fest, wer nach der Party oder Disko nach Hause fahren wird.
Hier erfahren Sie mehr
Informieren Sie die Mitarbeiter Ihrer Veranstaltung im Vorfeld über alle wichtigen Jugendschutzbestimmungen und Vorschriften.

Anschauliches Material kann Ihnen dabei gute Dienste leisten.
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Kinder- und Jugendschutz-Informationsmaterial
Wollen Sie vielleicht auf Ihrem Fest ganz eindrucksvoll vorführen, was Alkohol bewirken kann? Planen Sie doch einen Rauschbrillen-Parcours.

Ihre örtliche Polizeidienststelle unterstützt Sie dabei.
Mehr Informationen darüber finden Sie unter
www.rauschbrillen.de
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Um die Altersgrenzen gemäß der Jugendschutzbestimmungen beim Ausschank von Alkohol einhalten zu können, müssen sich die Standbetreiber einer Veranstaltung die Ausweise der Besucherinnen und Besucher im Zweifelsfall vorlegen lassen. Dies kann mitunter sehr zeitintensiv werden.
In einigen Gemeinden wird mittlerweile ein Modell mit farbigen Armbändern erfolgreich praktiziert. Anhand der Farben erkennt das Ausschankpersonal das Alter der Besucherinnen und Besucher.
Mehr Klarheit, weniger Zeitaufwand und weniger Diskussionen sind die Folge. Die Abgabe der Armbänder sollte im Vorfeld gut geplant und organisiert werden.
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Weitere Informationen finden Sie hier

Hier gehts zur Kampagne Stay Gold
Hier finden Sie eine
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Checkliste für Veranstalter.
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen für die Organisation Ihrer Veranstaltung!
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10.06.2010 / LWR / ta