„Komm raus . Gewaltfrei Leben” - Benefizspiel am 9. April 2008 in Stadtallendorf

Auf Einladung des Arbeitskreises für Gewaltprävention im Ostkreis traf am 9. April 2008 im Herrenwaldstadion Stadtallendorf, um 18.30 Uhr, die
Traditionself von Eintracht Frankfurt
auf eine
Auswahl der Stadtallendorfer Eintracht.
Kinderkommissar Leon, die Polizei-Puppenbühne, der Präventionsbus des Hessischen Landeskriminalamtes, verkehrssicher-in-mittelhessen und BOB gestalteten das Rahmenprogramm einer Benefizveranstaltung mit, die ihre Höhepunkte sicher in dem Spiel der Traditionsmannschaften der Eintrachten aus Frankfurt und Stadtallendorf und der unermüdlich Autogramme schreibenden Fußballweltmeisterin Nia Künzer hatte.Für die musikalische Umrahmung sorgten die Stadtallendorfer Hip-Hop-Gruppe Dawn of Dreams und der Posaunenchor der evangelischen Sing- und Musikschule.
Foto rechts: Vor dem Spiel der Traditionsmannschaften zeigte Stadtallendorfer Hip-Hop-Gruppe Dawn of Dreams ihr Können
Der Arbeitskreis Gewalt gegen Jungen und Mädchen im Ostkreis organisierte zusammen mit der Stadt Stadtallendorf und der Polizei sowie dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren ein Programm rund um den Fußball, dessen Erlös Projekten gegen Gewalt wie z.B. �Faustlos� oder �Eigenständig werden� zu Gute kommt.
Trotz des Dauerregens kamen am Mittwoch, dem 9. April 2008 zwischen 16 und 21 Uhr mehr als 1000 Besucher in das Herrenwaldstadion.
Foto links: die Besucher auf der überdachten Haupttribüne des Herrenwaldstadions
Darunter befanden sich auch Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer, Mittelhessens Polizeivizepräsident Hans Langecker und der Leiter der Polizeidirektion Marburg Biedenkopf, Kriminaldirektor Konrad Stelzenbach.
Foto rechts: v. l. Polizeioberkommissar Stefan Egerding, Polizeivizepräsident Hans Langecker, Fußballerin Nia Künzer, Kriminaldirektor Konrad Stelzenbach und Polizeihauptkommissarin Jutta Laucht
In dem brechend vollen Zelt verfolgten zunächst mehrere hundert Kinder Kasper, Wusel und Co. bei der Lösung kniffliger Verkehrssituationen.
Engagierte Polizeibeamte der Hessischen Bereitschaftspolizei klären mit dem Polizei-Puppentheater die Kleinen auf spielerische und damit für sie verständliche Weise über die Gefahren im Straßenverkehr auf.
Foto links: Das voll besetzte Zelt der Polizei-Puppenbühne
Mehr Infos zur Puppenbühne der Hessischen Bereitschaftspolizei
Zunächst zum Bambini-Fußballspiel
Die Sympathiefigur der hessischen Polizei, Kinderkommissar Leon pfiff anschließend das Bambinifußballspiel, das die Kicker der Eintracht Stadtallendorf mit fünf zu zwei Toren gegen die Jüngsten der Jugendspielgemeinschaft Emsdorf gewannen.
Foto oben und rechts: Die beiden Mannschaften mit Leon, sowie eine Spielszene Bambinifußballspiel mit Schiri Leon in Aktion
Im Präventionsbus vom Hessischen Landeskriminalamt (Foto links) und im Infozelt des Polizeipräsidiums Mittelhessen konnten sich die Besucher informieren über:
die Aktionen verkehrssicher-in-mittelhessen und BOB,
polizeiliche Präventionsarbeit im Zusammenhang mit dem Jugendschutz
polizeiliche Netzwerk gegen Gewalt.
Sie konnten sich dort u. a. ein umfangreiches Bild über die Auswirkungen und Folgen von Rauschmitteln im Straßenverkehr ein Bild machen.
Ein Blick durch die Rauschbrillen, die einen alkoholbedingten Tunnelblick zeigen, brachte nicht nur Spaß, sondern öffnete im wahrsten Sinne des Wortes die Augen. Etliche Ausrufe des Erstaunens zeugten von wohl nachhaltiger Wirkung!
Foto rechts: Zwei junge Damen beim Praxistest mit den Rauschbrillen
Foto links: Fußballweltmeisterin Nia Künzer unterschreibt Plakate mit ihrem Bild, auf der sie für die Aktion "verkehrssicher-in-mittelhessen", dem Präventionsprogramm des Polizeipräsidiums Mittelhessen wirbt, beobachtet von Stefan Egerding vom Projektbüro
Foto rechts: Stadtallendorfer Jugendliche mit Fußballerin Nia Künzer und dem Plakat des Aktionskreises
Foto links: Der Moderator des Spiels, Till Conrad, Andreas Arnemann vom Landeskriminalamt - der das Vorprogramm gekonnt moderierte, Fußballerin Nia Künzer, Pfarrer Thomas Peters vom Aktionskreis und Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer
Das Spiel der Traditionsmannschaften, die vom Eike Immel, dem aus dem Stadtallendorfer Stadtteil Erksdorf stammenden Profifußballer und Reiner Bremer, sportlichen Leiter der Fußballabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf, betreute wurden, begann gegen 18.40 Uhr.
Foto rechts: v. l. Reiner Bremer und Eike Immel im Interview mit dem Moderator Till Conrad
Die Ehemaligen der beiden Eintracht-Teams hatten sich dieser guten Sache verschrieben, denn der Erlös des Benefizspiels kommt Kindergärten und Grundschulen in Stadtallendorf für Projekte gegen Gewalt zu Gute.
Foto oben: Aufstellung der beiden Mannschaften vor dem Spiel
(größer durch Mausklick)
Charly Körbel, Ronni Borchers, Norbert Nachtweih und Co. stellten sich den Eintrachtlern aus Stadtallendorf. Es entwickelte sich trotz Dauerregen ein munteres Spiel, das unter den Besuchern sicherlich die eine oder andere Erinnerung an alte Zeiten hervorrief.Die Oldies zogen sich achtbar aus der Affäre. Sie boten streckenweise Kombinationsfußball wie aus dem Lehrbuch und erzielten sehenswerte Tore.
Das Spiel endete 3:1 für die Frankfurter Eintracht.
Die sportlichen Endergebnisse waren sicherlich nur Nebensache. Gewonnen hat hier nur die gute Sache für die an diesem Abend alle angetreten waren.
Foto: Spielszene mit Charly Körbel
Einzig der Wettergott spielte nicht mit. Er sorgte für einen Dauerregen, den diese Veranstaltung mit absoluter Sicherheit überhaupt nicht verdiente.
Eine bis auf das Wetter gelungene Veranstaltung gegen Gewalt!
Im seit 2002 bestehenden Arbeitskreis beteiligen sich aus Stadtallendorf die:
- Stadtjugendpflege, Polizei, Evangelische Kirchengemeinde, Sexualberatungsstelle LOK, Vertreterinnen und Vertreter der Schulen,
- sowie der Kreiselternbeirat der Schulen,
- die aufsuchende Jugendarbeit des Internationalen Bundes,
- Fachstelle für Suchtprävention,
- Erziehungsberatungsstelle,
- Fib e.V. (Verein zur Förderung der Integration Behinderter e.V.),
- das Jugendamt und die Jugendgerichtshilfe des Landkreises Marburg-Biedenkopf,
- sowie aus Marburg Wendo e.V.,
- die Jugendkonflikthilfe und
- bsj (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit) und
- aus Giessen das Netzwerk gegen Gewalt.
Mehr auch unter: www.gewalt-frei-leben.de
Text und Bilder: Martin Ahlich & Eberhard DerschFür die Eintracht Frankfurt Traditionself spielten:
Hansi Steinle, Andre Wiedener, Jürgen Mohr, Karl-Heinz Körbel, Michael Anicic, Norbert Nachtweih, Ronny Borchers, Holger Friz, Dietmar Roth, Ralf Weber, Harry Krämer, Jan Schneider, Cezary Tobollik, Clemens Appel und Uwe Müller.Für die Eintracht Stadtallendorf Traditionself spielten:
Achim Gleim, Herbert Dotzauer, Edgar Birk, Peter Niestatek, Olviver Scharf, Jens Jarkow, Stephan Banf, Jürgen Losekam, Peter Schmitt, Matthias Sauer, Klaus Rusch, Frank Herfert, Armin Heuser, Helmut Weitzel, Thomas Winter, Martin Frank, Bernd Linker, Andreas Nasemann, Horst Klein, Markus Kubonik, Timo Lang und Miguel Mena.
10.04.2008 - PP MH - De.
