Die Polizei bei der Oberhessenschau 2010 in Marburg
Messestand unter dem Motto Polizei und Prävention in der Zeit 10.- 18. April

„Prävention ist enorm wichtig und kann eigentlich nicht früh genug beginnen, um den Gefahren im Straßenverkehr und der Kriminalitätsentwicklung zu begegnen. Aufklärung schützt und bewahrt davor, Opfer im Straßenverkehr oder Opfer einer Straftat zu werden.
Das Motto des Messestandes der Polizei Mittelhessen bei der diesjährigen Oberhessenschau lautete deshalb: „Polizei und Prävention“.
Die Polizei gewährte an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen Einblicke in ihre Arbeit zur Verkehrsprävention, zur allgemeinen Kriminalprävention und zum Jugendschutz“, erklärt Manfred Schweizer, der Präsident des Polizeipräsidiums Mittelhessen (Foto rechts)
Die Verkehrsprävention der Polizei begleitet einen Menschen von klein auf.
Foto links:
Archivbild Messestand Oberhessenschau
Es beginnt mit der Verkehrsfrüherziehung im Kindergarten und geht weiter über die Fahrradausbildung in den Jugendverkehrsschulen. Die weitere Verkehrsprävention endet quasi nie. Sie umfasst verschiedene Themen wie z.B.:
- Alkohol und andere berauschende Mittel im Straßenverkehr,
- Geschwindigkeit oder
- das verkehrssichere Fahrzeug.
Oberstes Ziel dieser Präventionsarbeit ist das Erreichen einer größtmöglichen Sicherheit am und im Straßenverkehr.
Einzelne Programme wie z.B.:
- verkehrssicher-in-mittelhessen mit seiner Aktion BOB und den vielen Workshops,
- die Aktion „Runter vom Gas“ ,
- Sicherer Schulweg oder
- „Blitz für Kids“
unterstützen die Präventionsarbeit und tragen immer wieder zu einer weiteren Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr bei.
Neben dem Kennenlernen dieser Präventionsarbeit konnte sich der Besucher an den ersten drei Messetagen am Fahrsimulator testen (Foto links) und mit der Rauschbrille in nüchternem Zustand nachfühlen, wie ein unter Alkoholeinfluss stehender sieht und reagiert.
Infos zu:
verkehrssicher-in-mittelhessen; und
Die allgemeine Kriminalprävention ist umfangreich und beschreibt die Erscheinungsformen verschiedener Kriminalitätsphänomene sowie die dazu passenden Schutzmöglichkeiten.
Der Messebesucher erhielt Informationen u.a.:
- zum Eigentumsschutz, Enkeltrick, Taschen- und Trickdiebstahl oder Trickbetrügereien, zum Falschgeld und zur Computerkriminalität.
- Der
Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Marburg Biedenkopf und Experten aus Fachkommissariaten stehen Rede und Antwort.
Zusätzlich gab es im Vortragsforum Vorträge zum Einbruchsschutz und zur Sicherheit für Senioren.
Infos zur Vorbeugung unter www.polizei.hessen.de bzw.
Die letzten drei Tage gehörten dem Jugendschutz und der Bekämpfung der Jugendkriminalität.
Hier gewährt die AGGAS, die Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität/Gewalt an Schulen Einblicke in ihre Arbeit.
Die Polizei stellt die Programme Prävention im Team und Leon vor.
Leon, die Symbolfigur der Polizei Hessen, stattete dabei am Freitag, 16. April dem Stand einen Besuch ab (Archivbild rechts).
Außerdem stellte sich das Netzwerk gegen Gewalt, die Gewaltpräventionsinitiative der Hessischen Landesregierung, vor. „Gemeinsam handeln – mehr erreichen“ lautete das Motto des Netzwerkes mit dem Ziel die Jugendgewaltkriminalität und Gewalt zu bekämpfen.
Näheres unter: www.netzwerk-gegen-gewalt.de
Die beiden Samstage waren zudem Einstellungsberatungstage.
Der Einstellungsberater der Polizeidirektion Marburg Biedenkopf beantwortet alle Fragen rund um den Polizeiberuf.
Weitere Infos dazu hier.
Martin Ahlich
19.04.2010 | PP MH | De.
