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Sekt auf gebrochener Ladefläche

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Seitenansicht links des Sattelzugs

Am Montagmittag, dem 4. April 2011, traute eine Streife der PASt Frankfurt auf der A 3 ihren Augen nicht: Gibt es „tiefergelegter“ Auflieger für Sattelzüge?

Schon auf den ersten Blick konnte man sehen, dass er entweder hoffnungslos überladen war oder etwas mit der Technik nicht stimmte.

Da sich aber auf der Ladefläche „nur“ Sektflaschen im Gesamtgewicht von 18 Tonnen befanden, wurde der Sattelauflieger fachmännisch unter die Lupe genommen. Erschreckenderweise war der Hauptrahmen auf der linken und rechten Seite gebrochen, die Risse waren jeweils schon über zwei Zentimeter breit.

Der sachverständige Mitarbeiter eines Karosseriebauers aus der näheren Umgebung brauchte für seine erste Einschätzung daher auch nicht lange: „Der fährt so nicht mehr!“ Auch der slowakische Fahrer des Gespanns (slowakisch/österreichisch) sah dies genauso. Er bezahlte anstandslos die geforderte Sicherheitsleistung und akzeptierte die folgende Zwangspause auf der Tank- und Rastanlage Weiskirchen gerne.

Durch die Spedition wurde die Ladung am Dienstagmorgen auf einen anderen Lkw umgeladen und der in Mitleidenschaft gezogene Anhänger in die Karosseriewerkstatt gebracht. Auf den Fahrzeughalter kommt nun „nur“ noch eine Reparaturrechnung im hohen vierstelligen Bereich zu.

Rahmen links      Rahmen rechts