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Die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle der hessischen Polizei beim Hessischen Landeskriminalamt

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Collage Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle der hessischen Polizei beim Hessischen Landeskriminalamt

Die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKFoSt) wurde am 28. September 2004 gegründet. Sie ist eine landesweite Einrichtung für die gesamte hessische Polizei und ist organisatorisch direkt bei der Behördenleitung des Hessischen Landeskriminalamts angebunden.

Vergleichbare polizeiliche Forschungseinrichtungen bei den dortigen Landeskriminalämtern gibt es zurzeit in fünf anderen Bundesländern sowie beim Bundeskriminalamt und an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bremen.

Die KKFoSt hat ein breit angelegtes Aufgabenspektrum, das sich im Wesentlichen in vier Bereiche gliedern lässt:

Sie soll

  • vorhandene sozialwissenschaftlich-kriminologische Literatur, Untersuchungen und Datenbestände recherchieren und dokumentieren,
     
  • mit den hessischen Polizeidienststellen zusammenarbeiten, sowohl indem sie berät und unterstützt als auch indem sie Informationen über polizeiinterne forschungsrelevante Aktivitäten bündelt und koordiniert,
     
  • die Vernetzung und Kooperation mit polizeiinternen und -externen Forschungseinrichtungen in Hessen, den Ländern und im Bund aufbauen und
     
  • eigene Forschungsprojekte durchführen oder Forschungsaufträge vergeben und steuern und die Ergebnisse solcher Untersuchungen in geeigneter Weise veröffentlichen.

Über die Annahme, Durchführung oder Vergabe von Arbeits- oder Forschungsaufträgen entscheidet das Kuratorium der KKFoSt. Es sollen dabei mit sozialwissenschaftlich-kriminologischen Methoden Sachverhalte untersucht werden, die in einem engen Bezug zur polizeilichen Arbeit und Aufgabenerfüllung stehen. Mit dieser Orientierung an der praktischen Verwertbarkeit für die Arbeit der Polizei und gleichzeitig mit der Einbindung der eigenen Ergebnisse in den aktuellen Forschungsstand profititert die hessische Polizei systematisch und gezielt von wissenschaftlichen Erkenntnissen.

19.05.2011 / LWR / sl