Computer und Internet

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Wer richtig surft, hat echten Spaß

Bild: Mumann Comic zum Surfen im Internet - Schaf surft mit Surfbrett auf Wasserfontaine, die ein Walfisch aus seinem Atemloch ausstößt.

 

Mit Freunden chatten, E-Mails verschicken, am Computer spielen, im Internet informieren, Homepages basteln und, und, und ...... Der Computer und das Internet bieten täglich neue Möglichkeiten für Spiel, Spaß und Information. Doch wie auch sonst im Leben, ist nicht alles, was möglich ist, auch erlaubt. So manches was technisch geht in der virtuellen Welt des „Cyberspace" ist verboten und steht unter Strafe. So ist es zum Beispiel nicht erlaubt, gebrannte Musik-CDs zu verkaufen oder geschützte Software zu vervielfältigen. Das ist nach dem Strafgesetz „Diebstahl geistigen Eigentums".

 

 

"Wenn unter dem Surfbrett der Hai lauert!"

Bild: Murmann Comic zu Gefahren im Internet - Schaf surft mit Surfbrett auf dem Meer. Von unten nähert sich ein Hai mit aufgerissenem Maul.

Wie sonst auch im Leben: Da wo sich viele Menschen treffen um Spaß zu haben, Infos auszutauschen oder Geschäfte zu machen, da lauern auch Risiken und Gefahren.

Computerviren, unangeforderte E-Mails (Spam), Datenspionage und einiges mehr. Vieles davon ist einfach nur nervig, einiges aber gefährlich. Manche Inhalte im Internet sind in Deutschland verboten. So zum Beispiel Seiten, auf denen verfassungsfeindliche Symbole wie Hakenkreuze dargestellt sind oder auch Gewaltdarstellungen, durch die Gewalttätigkeiten „verherrlicht oder verharmlost" werden. Diese Inhalte sind verboten, weil sie sich gegen die Freiheit in unserem Land, gegen Menschenrechte und Menschenwürde oder gegen die Demokratie richten.

Darunter fallen auch Darstellungen von Sex mit Kindern, bezeichnet als „Kinderpornografie". Die betroffenen Kinder werden von Erwachsenen gezwungen, getäuscht oder bedroht, um sich in widerlicher Weise für deren kranke Phantasien und Geldgier missbrauchen zu lassen. Deshalb sind solche Darstellungen auch im Internet verboten und die Täter werden unnachgiebig verfolgt und bestraft. Das betrifft auch die, die solche Inhalte herunterladen oder besitzen.

 

„Netiquette"

Bild: Murmann Comic zur Netiquette für Internet-User - Schaf als PC-User reicht dem Rechner eine Rose. Der Rechner reicht eine Rose zurück.

 

 

Komisches Wort! - Stimmt, ist ja auch ein Kunstwort! Steht für nichts anderes als „die ungeschriebenen Regeln im Internet". Du kennst sicher den alten Spruch: „Was du nicht willst was man dir tut, das füg' auch keinem anderem zu." Deshalb: Denke immer daran: Auch am „anderen Ende" sitzt ein Mensch wie du! Schreibe nie etwas, was du deinem Gegenüber nicht auch ins Gesicht sagen würdest.

 


Tipps!

Bild: Murmann Comic zu Tipps: Schaf tippt ein anderes von hinten an - dieses reagiert erschrocken und schreit

  • Gib niemandem dein Passwort! Sonst kannst du ihm auch gleich deine Haustürschlüssel geben.
  • Triff dich nie mit Fremden, auch nicht virtuell! Mach niemals Treffen mit Menschen aus, die du nicht kennst und von denen deine Eltern nichts wissen.
  • Antworte nie auf Mitteilungen, die dir komisch vorkommen! Wenn dir etwas schmutzig oder bedrohlich vorkommt, antworte keinesfalls und sprich mit deinen Eltern oder Lehrern.
  • Wenn dir mal etwas „Dummes" am Computer und im Netz passiert ist und du Hilfe brauchst, dann wende dich an deine Eltern oder eine andere Person deines Vertrauens. Lass dich nicht durch bedrohliche E-Mails einschüchtern.


Mehr zum Thema und noch mehr „Netiquette" findest du unter 2 rote Pfeile www.polizei.propk.de oder  2 rote Pfeile www.time4teen.de
 


aktualisiert:  14.07.2010